Ihre Quantenfeldschule

Religion Christentum

Christentum

Der Überlebende

Die Bibel über Jesus - Kann denn Gott auch materialistisch bzw. atheistisch definiert werden? Vielleicht sogar besser, als es die Glaubenslehren selbst versuchen?

Zitat aus der App "Lutherbibel von 1912": Joh. 20, 17:

Jesus selbst spricht "... ich bin noch nicht aufgefahren zu meinem Vater" - Lange nach der Kreuzigung spricht Jesus: "Ich fahre auf zu meinem Vater und zu eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott." Jesus starb am Kreuz für uns! Und doch kehrte er ins Leben zurück. Dies zu entdecken bedeutet, nicht mehr nur Glauben, sondern Wissen über Gottes Dasein im Universum zu erlangen!

 

Gottverlassen

Jesus betete im Garten Gethsemane, Gott möge diesen Kelch an ihm vorüberziehen lassen! Was ist, wenn Gott ihn erhört hat? Jesus fragte später am Kreuz: Mein Gott, warum hast du mich verlassen? Aber war das wirklich so?

Gottverlassen bist du immer dann, wenn du die Gemeinschaft der Menschen im Raum und in der Zeit verloren hast! Das bedeutet, wenn sich die Mitmenschen von dir räumlich abgrenzen oder du dich von ihnen. Das bedeutet, wenn sich die Mitmenschen im Bewusstsein von dir abgrenzen, oder du dich von ihnen bewusst separierst. Vielleicht weil du eine andere Meinung hast als die Gemeinschaft.

Zur Wahrheit über Jesus kommen

 

Gott, der in Jesus Mensch geworden war, wurde fehlbar, weil Menschen fehlbar sind. Jesus Christus war nur ein gewöhnlicher Mensch? Das erste Wunder, dass ihm zugesprochen wird, könnte auch kein göttliches Wunder gewesen sein! Die Menschen sind manchmal schlecht! Und auf der Hochzeit von Kanaan hat Jesus vielleicht herausbekommen, dass die Weinausschenker den guten Wein abgezweigt hatten und ihn als Wasser in abseitigen Amphoren ausgegeben haben. Jesus tat kein Wunder, als er Wasser in Wein verwandelte. Denn er hat den Betrug erkannt. Jesus hätte aber bei der Wahrheit bleiben sollen. Es war für ihn ein lebensbedrohlicher Fehler, dies als sein Wunder Gottes ansehen zu lassen und diesem nicht zu widersprechen! Zum Beweis dieser Tatsache wird von der Bibel noch heute berichtet, dass die Hochzeitsgesellschaft den guten Wein, der zum Schluss ausgeschenkt wurde, lobte. Jesus ist nicht bei der Wahrheit geblieben. Er hat sich schuldig gemacht, als er es zuließ, dies als ein Wunder Gottes einordnen zu lassen. Und ganz klar gesagt: Es war eine Sünde vor Gott! Eigentlich war diese Sünde klein und nicht schlimm! Letztlich wurde diese Sünde groß und hat ihm das Leben beendet. Pfarrer predigen heute: Am Ende der Sünde steht der Tod! Die Sünde ist, nicht bei der Wahrheit geblieben zu sein.

 

„Auch die Verwandlung von Wasser in Wein hat sich dieses Jahr einmal wiederholt. ...

Aber Cooley und Peters behaupten, sie hätten niemanden gefunden, der ihnen das Wasser-Wein-Wunder bestätigt hätte.“ (Koch 3. Auflage 2012, S. 136)

 

Dr. Kurt Koch war der Meinung das Wasser-Wein-Wunder bei einer Erweckung in Timor wiederholt haben zu können, was ihm viel Unglauben und Anfeindungen erbrachte. In Anbetracht dessen, dass Jesus dieses Wunder auch nicht vollbracht hatte, liegt die Wahrheit wohl offen dar. (Koch 3. Auflage 2012, S. 114 ff.)

 

Ebenso beging Jesus den Fehler, sich vom Volk als der in der Bibel berufene Messias in Jerusalem auf einem Esel einreiten zu lassen. Er hat vermutlich in dem Moment selbst den Glauben gehabt, der Sohn Gottes zu sein. Die Menschen um ihn herum haben es von ihm erwartet und er musste nichts tun, um diesen Glauben in seiner Person erfüllt sehen zu lassen. Er hätte Widerstand leisten müssen, um seine eigene Wahrheit nicht zu verlieren. Er ließ sich treiben und sonnte sich im Jubel der Menschenmenge. Er ist von den Menschen hochgehoben worden und er ist von ihnen fallen gelassen worden, als sie bemerkten, dass er nicht der erwartete große Befreier war.

 

Als er die Geldwechsler im Tempel davonjagte, war ihm nicht bewusst, dass diese nur ihrem täglichen Geschäft nachgingen. Er hat diesen Geldwechslern keine Agape-Liebe entgegen-gebracht. Er hat sie nicht zur Umkehr zu belehren versucht. Er selbst hat sich von seinen und von diesen Mitmenschen abgetrennt, indem er sich über sie erhoben hat. Er ist nicht von seinen Mitmenschen verlassen worden, sondern hier hat er sie selbst verlassen, indem er abgehoben ist.

Jesus kam nicht ohne eigene Schuld ans Kreuz! Er hat die Geldwechsler und Taubenzüchter beschimpft und erniedrigt. Er hat sie nicht erzogen, hat sie nicht auf den rechten Weg gebracht. Er hat sich selbst zum Herrn des Tempels ernannt und Polizeigewalt ausgeübt. Und er ist verständlicherweise auf Unverständnis gestoßen. Das durfte er aber als einfacher Mensch nicht tun! 

Nur weil er sich selbst auch als Sohn Gottes auf Erden sah, leistete er sich diesen für ihn tödlichen Fehler!

 

Jesus war in Hochspin gekommen, in Euphorie des nahe seienden Himmelreiches. Er hat die Mitmenschen auch euphorisch werden lassen, hat sie angesteckt mit seiner Ausstrahlungskraft. Jesus war in Frühlingsstimmung, Osterfest, Passafest. Alles schien sich zu erfüllen, was er in seinem Leben erreichen wollte. Er hat alle Hemmungen verloren und erfüllte die biblische Rolle, die ihm vom Volk zugedacht war und die das Volk von ihm erwartete. Er sah sich am Ziel seiner Wünsche! Endlich hatte er die Abtrennung zu den Mitmenschen dadurch überwunden, dass sie ihm huldigten. Die gute Welt, sein Himmelreich, war zum Greifen nahe, lag unmittelbar als Zukunft ihm vor Augen. Kurz vor der Erreichung des Zieles seines Lebens ist dann alles gekippt. Er und alle mit ihm, haben jede Euphorie verloren, weil Jesus gegen die weltlichen Machthaber nicht gewinnen konnte. Er hat sich zu einem tatsächlichen Gott auf Erden erkannt und ist mit dieser Ansicht kollabiert. Er hatte keinen Menschen mehr, der ihn hätte warnen können, der ihn hätte noch vor dem Übel schützen könnte. Er hatte keine Familie mehr, weil er sich von dieser lossagte. Er hatte auch seine Ersatzfamilie, die Jünger, nicht mehr. Und er hatte auch kein begeistertes Volk mehr um sich. Er war mutterseelenallein auf der Welt! Er war im wahrsten Sinne des Wortes „gottverlassen“! Bei dem Abendmahl hatte er seine Jünger bereits allesamt verloren. Der Zusammenhalt war nur noch Makulatur. Die Jünger nahmen ihn auch nicht vom Kreuz ab, sondern waren bereits weg, als es so weit war.

 

Es ist wichtig, Jesus als jenen Menschen zu verstehen, der er wirklich war. Er war nicht Gott in Menschengestalt, aber er war der Mensch der Gottes Ambitionen trug. Indem er sich als Gottes Sohn ausgab, lästerte er Gott. Und die Strafe dafür musste er am Kreuz bezahlen. Seine Worte am Kreuz sind bedeutsam: Gott, warum hast du mich verlassen? Gott hat ihn nicht verlassen, denn Jesus hat Gott verlassen, als er sich über alle anderen Mitmenschen überhoben hat, durch sein Tun und seine Aussage, dass er Gottes Sohn sein würde. Jesus ist zuzusprechen, dass er diesen Glauben wirklich real in sich getragen hat, sonst würde er nicht darauf vertraut haben, dass Gott Vater ihn vor dem Kreuztod bewahrt. Erst am Kreuz wurde ihm vermutlich bewusst, dass Gott ihn nicht vor seinem unmittelbaren Tod bewahren wird. Doch Jesus konnte den Grund dafür nicht mehr erkennen. Jesus hat sich zu Lebzeiten, als Mensch, in der horizontalen Hierarchie auf den Thron Gottes gesetzt. Und er hat sich in der vertikalen Hierarchie auf den Thron der weltlichen Herrscher gesetzt. Jesus hat sich als König der Juden einstufen lassen und deshalb war er echter und beseitigungswürdiger Konkurrent der tatsächlichen Machthaber. Jesus war von den Mitmenschen verlassen, deshalb war er auch „von Gott verlassen“! Wir Menschen werden getragen von unseren Mitmenschen. Und wer es einmal erlebt hat, von allen Menschen verlassen worden zu sein, nicht mehr getragen zu werden, der hat es erlebt, wie man in eine tiefe Schlucht fällt und der Meinung ist, diesem Fallen ins Nichts nie wieder entrinnen zu können. Das Erleben einer extremen Sogwirkung, hinein in die Tiefe des Quantenraumes, mit einer tief empfundenen ohnmächtigen Angst.

 

Vater, der du bist im Himmel? Jesus wurde offenbar vorenthalten, wer sein leiblicher Vater wirklich war! Und weil er sein Leben lang in Unwissenheit über diese Tatsache gelassen wurde, musste er zuletzt als Sucher der und dieser Wahrheit am Kreuz sterben. Er konnte seine Wahrheit nicht finden, weil sie ihm von seiner Mutter vorenthalten wurde!

Jesus wurde zu einem ruhelosen Menschen gemacht, weil er zu seinem inneren Frieden nie hat finden können. Eine Unwahrheit hat sein Leben begründet, die Lüge, dass seine Mutter Maria unschuldig in Gott ein Kind geboren hat.

 

Es ist ein wirkliches Wunder Gottes, dass Maria mit dieser Notlüge durchgekommen ist. Und wenn wir diese Tatsache heute als wahr anerkennen, so übernimmt Maria eine neue und eine wahrhaftigere Rolle im Leben der Menschen. Gott hat sie nicht offen gestraft, für ihren vorehelichen Geschlechtsverkehr! Da nicht bekannt ist, wer der Vater von Jesus ist, steht der Vorwurf des Ehebruchs durch Maria auch im Raum. In ihrem Inneren wird sie Zeit ihres Lebens bestraft gewesen sein. Intuitiv hat auch Jesus später die Ehebrecherin nicht bestraft, sondern die Vergebung bei den Mitmenschen bewirkt. Sie alle wollten den ersten Stein nicht werfen. Jesus hat hier sicherlich unbewusst, seine Mutter verteidigt. Was für uns heute übrig bleibt, ist die Tatsache, dass wir alle fehlbar sind. Auch heute sollte keiner den ersten Stein werfen? Maria ist heilig, ist unantastbar. Gott hat ihr vergeben und wir dürfen unseren Nächsten vergeben. Auch ist aus heutiger Sicht zu hinterfragen, inwieweit die damalige Gesellschaft eine zu hohe, sprich, unangemessene Strafe ins Recht gesetzt hat. Quantenphilosophisch ist sowohl der Ehebruch als Bruch von Gottes Gebot, als auch dessen Bestrafung zu hinterfragen. Die damals übliche Steinigung sollte den Bruch der Linearität des Gemeinschaftsquantenfeldes der Ehepartner und die damit verbundene „Gottlosigkeit“ infolge des Linearitätskollapses wieder heilen. Im stets aufs neue anzustrebenden Universum der Gleichgewichte ist auch heute ein Bruch der Linearität im Gemeinschaftsgitterfeld nicht bedeutungslos.

 

Jesus hat aufgrund dieser vermuteten Lebenslüge Marias seinen Vater lebenslang suchen müssen! Und er hat ihn lebenslang nicht gefunden! Denn der Vater im Himmel war nur ein greifbarer Ersatz für seinen leiblichen Vater. Maria hätte der Tod gedroht, wenn sie nicht gelogen hätte. Finden wir Vergebung für Maria, die offenbar vorehelichen Verkehr hatte?

 

Die erste Volkszählung entstand, weil die Wahrheit der Welt offenbar verletzt worden war. Durch Marias Lüge, war der Quantenraum der Wahrheit in der menschlichen Gemeinschaft gekrümmt worden. Die erste Volkszählung in der Menschheitsgeschichte entstand, weil die Herrschenden wieder zur Wahrheit finden wollten und weil es den Menschen auch noch heute unerträglich ist, dauerhaft Unwahrheit zu leben.

 

Offenbar hat auch Jesus die Wahrheit höher als die Unwahrheit gestellt, auch wenn er sie nicht kannte:

 

„20. Und es ward ihm angesagt: Deine Mutter und Brüder stehen draußen, und wollen dich sehen.

21. Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Meine Mutter und meine Brüder sind diese, die Gottes Wort hören und tun.“ (Bibel 1842, NT; S. 79, Lukas 8,20-21)

 

In diesem Zitat ist erkennbar, dass Jesus seine leibliche Mutter und seine leiblichen Brüder hinter alle gottesfürchtigen Menschen zurückstellte. Er Verurteilt sie quasi als gottlos seiend. Er brandmarkt sie, als Menschen, die die Wahrheit nicht besitzen. Jesus verleugnet seine leibliche Mutter und sagt, jede andere Frau, die bei Gott ist, ist viel eher meine Mutter als meine tatsächliche Mutter! Er verstößt damit gegen eines der 10 Gebote Gottes, die Mose brachte. Er ehrte seine Mutter nicht! Die Bibel bezeugt, dass Jesus seine Mutter für nicht bei Gott seiend einstufte.

 

Die Bibel wird als Gottes Wort bezeichnet. Nicht ich, sondern Gott sprach dieses Urteil über Jesus. Doch offenbar hat Jesus nicht gegen das Gebot verstoßen, denn er stellte die Wahrheit höher!

 

Gott ist unser Vater im Himmel! Und zu ihm beten wir. Zu ihm schauen wir auf, weil wir uns in unserem Erdendasein ein glückliches, ein gleichgewichtiges Leben gestalten wollen. Und ein jeder Mensch entscheidet es für sich selbst, auf welchem Wege er bei Gott sein will.

Von Maria lernen wir, wie wichtig es ist, stets im Leben ehrlich zu sein! Außer, wenn uns das das Leben kostet. Denn Maria musste ihren Sohn in den Tod geben, weil sie nicht ehrlich gewesen war.

Und Gott hat ihr in allen Lebenslagen beigestanden! In ihrer Tragik ist sie, so wie Jesus, uns auch heute ein Leitbild in unserem täglichen Leben.

In Maria sehen wir eine Heilige, die trotz ihrer Verfehlungen im Leben, Vergebung ihrer Sünden gefunden hat. Sie erzählt uns heute, dass jede Frau und Mutter selbst mit ihren menschlichen Unzulänglichkeiten eine Heilige sein kann. Und sie sollte es auf jeden Fall für ihr Kind sein, den es gilt Gottes Gebot: Ehre Vater und Mutter! Und die Heilige Mutter Maria ist uns näher als je zuvor, wenn wir um ihre natürliche Fehlbarkeit wissen! Wir glauben nicht mehr nur an ihre Heiligkeit, denn wir wissen jetzt auch darüber Bescheid! Maria hat Gnade gefunden vor Gott, denn ihr war alles vergeben!

Gott der Vater. Es gibt ihn, seit Jesus ihn als diesen seinen Vater ins Gemeinschaftsleben der gläubigen Christenheit einführte! Mit Vater bezeichnete Jesus nicht den Gottvater Abraham des Alten Testamentes! Dies tat dafür aber Mohamed! (Gabriel 2006, vergl. S. 124)

 

Jesu Leben nach dem Tod

Gott hat uns Menschen seinen Sohn hingegeben? Wir Menschen, allen voran die Apostel, haben Jesus postum zum Gott erklärt, weil Jesus es auch selbst so sah und erklärt hatte. Die Apostel konnten seinen Untergang vor sich selbst nicht so stehen lassen! Seine Jünger haben sich von ihm losgesagt und ihn im Stich gelassen! Um das Gewissen im Nachgang zu beruhigen, weil es nach der Kreuzigung schlecht, ja eigentlich unerträglich geworden war, deshalb haben die Menschen Jesus wieder erhoben. Diesmal mit ehrlicherem Herzen. Jesus konnte nur deshalb wieder „auferstehen“, weil die Menschen sich selbst schlecht vorkamen. Mit der Kreuzigung Jesu hatten sie einen Kollaps der Wellenfunktion ausgeführt, der ihnen jede gute Zukunft raubte! Mit Jesus hatten sie ihre eigene gute Zukunft am Kreuz sterben lassen! Nicht Jesus am Kreuz repräsentierte nun die Gotteslästerung, sondern die Menschen selbst merkten, dass sie durch Jesus Kreuzigung Gotteslästerung begangen hatten. Das wurde ihnen nach seinem Tode bewusst. Jesus musste auferstehen, damit die Menschen wieder eine gute Zukunft vor Augen haben konnten. Damit die Menschen wieder einen guten Gott hatten. Nicht, weil die Menschen es wollten, sondern, weil es ihnen nicht anders möglich war, weiterzuleben! Die Auferstehung hat sich im Bewusstsein der Menschen realisiert. Materialisiert hat sie sich im Abhandenkommen des Leichnams Jesu.

Jesus ist nicht körperlich wieder auferstanden! Aber ganz ausgeschlossen ist diese körperliche Widerauferstehung auch nicht. Wenn wir verschiedene Quellen über die Kreuzigung aufmerksam beachten, so kommen Zweifel auf und es formuliert sich ein Bild über die Möglichkeit der eigentlichen Unmöglichkeit:

Aufgrund des bevorstehenden Passafestes wurden Jesu und beide mit ihm Gekreuzigten bereits nach 3 Stunden wieder vom Kreuz abgenommen! Während den anderen beiden, wie in solchen Fällen damals üblich, zum schnellen Sterben die Beine gebrochen wurden, wurde dies Jesus nicht angetan. Der Soldat Longinus bohrte ihm eine Lanze in die Seite der Brust. (Katherina Ceming 10. Aufl. 2019, S. 199) Nach allen Jesus-am-Kreuz-Darstellungen war diese Wunde entgegen der Absicht, vielleicht nicht groß und nicht tödlich?

Jesus Leichnam war am 3. Tag verschwunden! Kann es nicht sein, dass er bereits am ersten Tag dem Grab wieder aufgelebt entstiegen ist? Das Leichentuch benötigte er nicht mehr! Es blieb im Grab. 

 

„Im großen Vorraum der eigentlichen Kirche liegt der Stein, auf dem Joseph von Arimathia und Nikodemus den Leichnam Jesu gesalbt und in Linnentücher gehüllt haben.“ (Bamm 1959, S. 67)

 

Wurde das Grab ohne Jesus verschlossen? Wenn Jesus halb tot, aber lebend aus dem Grab weggeführt worden wäre, so wäre dies nicht aufgefallen. Oder ist er bereits bei der Salbung durch Joseph und Nikodemus wieder zu sich gekommen? Die befohlenen Wachen kamen erst, nachdem das Grab verschlossen war. Sie bewachten ein bereits leeres Grab. Und es ist in diesem Falle wahrscheinlich, dass es den Wachen selbst aufgefallen ist, dass niemand im Grab liegt.

Deshalb haben sie das Grab selbst geöffnet, um Nachschau zu halten. Mit dieser Fallkonstellation wäre es auch wahrscheinlich, dass Jesus noch eine Weile vermutlich im Hause des Grabeigentümers überlebte, dann aber an den Folgen der Kreuzigung doch verstorben ist. So erging es auch einem Fanatiker der Neuzeit in Spanien, der sich hatte rechtzeitig vor dem Tode wieder vom Kreuz abnehmen lassen. Er verstarb wenige Monate danach. Lebte noch von Ostern bis August oder September? Tat er dies, um zur Wahrheit zu finden? Vielleicht hat er damit tatsächlich zur Wahrheitsfindung über Jesus Christus Tod beigetragen?

Die Frauen wollten am dritten Tag Jesus Leichnam waschen. Dazu müssten sie aber von vornherein in ihrer Absicht gehabt haben, das Grab zu öffnen, welches dann wie bekannt, bereits offen war. So schwer kann es nicht gewesen sein, den Stein beiseitezuschieben, um das Grab zu öffnen, wenn sich die Frauen dies selbst zugetraut haben. Wieso kamen sie auf die Idee, das Grab zu öffnen, wenn es doch von Soldaten bewacht wurde? Die Wahrheit liegt hier im Dunkeln, weil die überlieferten Vorgänge logisch nicht nachvollziehbar sind. Etwas Licht im Dunkeln liefert eine apokryphe Schrift. Das Petrusevangelium schreibt: 

 

„9. Kapitel (34) Frühmorgens, als der Sabbat anbrach, kamen viele aus Jerusalem und aus der Umgebung, um sich das versiegelte Grab anzusehen. (35) Während der Nacht vor Anbruch des Herrentages, als die Soldaten jeweils zu zweit als Posten Wache standen, erhob sich gewaltiger Donner im Himmel. (36) Und sie sahen, wie sich der Himmel öffnete und zwei Männer, von einem großen Licht umgeben, von dort herabstiegen und sich dem Grab näherten. (37) Jener Stein aber, der vor dem Eingang lag, kam von selbst ins Rollen und entfernte sich ein Stück weit. Das Grab öffnete sich und die beiden Jünglinge gingen hinein.“ (Katherina Ceming 10. Aufl. 2019, S. 158/159)

 

„10. Kapitel (38) Als jene Soldaten das sahen, weckten sie den Hauptmann und die Ältesten – denn diese waren auch anwesend, um Wache zu halten. (39) Und während sie noch erzählten, was sie gesehen hatten, sahen sie erneut, wie drei Männer aus dem Grab herauskamen, die zwei den einen stützten, und ein Kreuz ihnen folgte. (40) Das Haupt der ersten beiden reichte bis zum Himmel, das (Haupt) dessen aber, der von ihnen gehalten wurde, überragte den Himmel. (41) Und eine Stimme hörten sie vom Himmel fragen: ‚Hast du den Entschlafenen verkündigt?‘

(42) Und die Antwort kam vom Kreuz: ‚Ja!‘“ (Katherina Ceming 10. Aufl. 2019, S. 159)

 

Die Frauen gingen zum Grab:

„13. Kapitel (55) Bei ihrer Ankunft fanden sie das Grab geöffnet. Als sie näher traten und sich dorthin vorbeugten, sahen sie da inmitten des Grabes einen Jüngling sitzen, schön und mit einem leuchtenden Gewand bekleidet, der zu ihnen sprach: (56) ‚Warum seid ihr gekommen? Wen sucht ihr? Doch nicht etwa jenen Gekreuzigten? Er ist auferstanden und weggegangen. Wenn ihr es aber nicht glaubt, so beugt euch vor und schaut den Platz an, an dem er lag: Er ist nicht da. Denn er ist auferstanden und dorthin gegangen, wohin er gesandt worden ist.‘

(57) Da ergriffen die Frauen entsetzt die Flucht.“ (Katherina Ceming 10. Aufl. 2019, S. 161)

 

Der Geist Jesu ist eine bis heute ruhelose Seele, weil die Wahrheit bisher nicht offenbar geworden ist! Jesus Christus kann seine letzte Ruhe nicht finden, weil zu viele Fragen ungeklärt bzw. offen geblieben sind. Aber Gott hat die Welt so eingerichtet, dass auch nach zweitausend Jahren und mehr, die Wahrheit noch gefunden werden kann, wenn sie verloren ging! Solange Gegenstände oder Informationen eine Bedeutung haben, solange bleiben sie erhalten! Ihre Quantenenergie löst sich nicht auf, um dann andere Quantenobjekte zu nähren. Ungelöste Widersprüche bleiben erhalten, weil sie zum universellen Gleichgewicht der Welt gehören! Wahrheit geht nicht verloren, solange sie nicht offenbar und damit gleichgewichtig und energielos geworden sind.

Jesu könnte demnach tatsächlich und leibhaftig nach dem vermeintlichen Tod am Kreuz wieder aufgestanden sein. Dies ist vielleicht das eigentliche Wunder Gottes, denn Gott hat Jesus Bitte am Kreuz doch erhört, und hat ihn vom Kreuz genommen, damit er es überlebe!

 

Die Jünger, die die Wiederbelebung Jesu nicht mitbekommen, haben zu Recht überörtlich in ihrem Wesen, in ihrem Bewusstsein wahrgenommen, dass Jesus wieder aufgestanden ist. Sie haben, ohne es zu wissen, einen vielleicht realen Sachverhalt als Wahrheit in ihrem Bewusstsein erkannt.

Denn Jesus war tatsächlich wieder aufgestanden. Er starb vermutlich wahrhaftig zu dem Termin, an dem wir heute Christi Himmelfahrt feiern. Und zu Pfingsten haben die Jünger die göttliche Erleuchtung im Bewusstsein erlebt, welche sie als heiligen Geist deuteten.

Wenn die Apostel die Meinung vertraten, Jesus ist wieder aufgestanden und Jesus lebt, so entsprach dies vielleicht der vollen nüchternen Wahrheit! Denn Jesus war, so wie Lazarus auch schon, wieder zu sich gekommen und das Leben war in ihn zurückgekehrt. Aber der wieder aufgestandene Jesus war ein gebrochener Mann. Es gab eine Trennung zu dem Jesus, der er vor der Kreuzigung war. In den Aposteln lebte Jesus als der Jesus weiter, den wir heute in der Bibel beschrieben sehen. Der Mensch Jesus aber war nach Kreuzigung und Wiederbelebung nicht mehr der alte. Er war wieder ein gewöhnlicher Mensch geworden. Das göttliche und übernatürliche Wesen hat ihn verlassen. Er konnte dann weder heilen noch predigen. Er konnte wahrscheinlich nichts mehr. Er wird ein leerer Mensch geworden sein, bis er dann zeitnah wirklich und eines natürlichen Todes gestorben ist.

 

Der Gott Jesus, den wir heute anbeten, der hat am Kreuz tatsächlich den Körper des Menschen Jesus verlassen. Dieses Quantensystem ist zu Lebzeiten Jesus von den Mitmenschen in Jesus und auch durch ihn selbst, in sich integriert worden und die Mitmenschen haben es nach der Kreuzigung weiter als immaterielles Quantenobjekt in Quantenraumexistenz erhalten können Und bis heute wird es durch die Gläubigen auch am Leben erhalten. Gott war im lebendigen Jesus existent und Gott verließ dessen Körper am Kreuz. Gott verließ nicht den Menschen Jesus. Aber Gott selbst verließ den Körper Jesus vielleicht schon vor dem Kreuz und ließ die unwissenden Menschen tun, was sie mit Jesus tun wollten. Auch wenn Jesus das Kreuz vermutlich überlebt haben sollte, so starb er doch für uns Menschen am Kreuz. Es schmälert nicht das Verdienst Jesu. Jesu war am Kreuz gestorben, auch wenn danach ein anderer Jesus wieder zum Leben erwachte.

 

Wenn wir also sagen, Jesus lebte nach dem Tode weiter, so haben wir die Wahrheit gesprochen! Jesus hat Gott am Kreuz darum gebeten, gerettet zu werden und Gott hat ihm diesen Wunsch erfüllt! Dies ist das eigentliche göttliche Wunder. Der Lebensspin hatte Jesu Körper am Kreuz verlassen und kam im Grab wieder in seinen Körper hinein! In Lazarus haben wir ein biblisches Beispiel der realen Möglichkeit eines solchen Geschehens.

In Lukas 24 beschrieben die Emmaus-Brüder mit Jesus gewandelt zu sein. Und ebenda besucht Jesus seine versammelten 11 Apostel, um sich von ihnen zu verabschieden! (Bibel 1842, NT, S. 84, Lukas 24,36 ff.) Und er zeigt ihnen seine Wunden, um sich erkennen zu lassen. Und so schließen wir daraus, dass die Apostel ab diesem Zeitpunkt Kenntnis davon hatten, dass Jesus am Kreuz überlebte.

Wenn wir sagen, Jesus ist zum Himmel aufgefahren, so ist auch dies offenbar eine tatsächliche Wahrheit, nur dass es nicht der leibliche Körper war, sondern sein Bewusstsein. Jenes Bewusstsein, welches Jesus nach seiner leiblichen Auferstehung vielleicht nicht mehr in sich hatte. Er war für alle Menschen gestorben und ihm fehlte die Systemsumme, die ihn als Mensch einer Menschengemeinschaft erfüllte.


 

Kontakt: uwe.friebel@quantenuniversum.com

Bitte den Emailkontakt nur im Ausnahmefall verwenden!

 

Erklärung zum Datenschutz, gem. DSGVO:

Verantwortliche Person für Datenschutz ist Uwe Friebel, als Verfasser dieser Webseite.

Als diese Person erkläre ich, dass auf bzw. mit dieser Webseite keinerlei personenbezogene Daten vom Nutzer oder von Drittanbietern erhoben, erfasst oder verarbeitet werden bzw. werden sollen. Cookies werden von mir nicht benutzt. Nutzerverhalten wird nicht festgestellt. Produktwerbung zur Vermarktung findet nicht statt. Falls der technische Dienstleister bzw. andere unterstützende Firmen derartige Daten erheben, verarbeiten bzw. speichern oder weitergeben, so müssen Sie selbst und in eigener sofortiger Verantwortung eine Datenschutzerklärung gem. DSGVO an diejenigen natürlichen und juristischen Personen abgeben, von denen bzw. über die sie Daten erhoben haben bzw. erheben wollen. 

Eingehende Emails: Personenbezogene Daten aus Ihrer Email werden nur zu dem von Ihnen begehrten Zweck, beispielsweise der Emailbeantwortung verwendet. Es erfolgt keine sonstige Weiterverwendung. Wenn Sie mir eine Email senden, so erklären Sie sich mit deren Speicherung in meinen privaten Emailprogrammen einverstanden. Andernfalls unterlassen Sie es einfach

 

Urheberrecht © by Uwe Friebel                  Alle Rechte vorbehalten.

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden der Übersetzungen

Wir nutzen einen Drittanbieter-Service, um den Inhalt der Website zu übersetzen, der möglicherweise Daten über Ihre Aktivitäten sammelt. Bitte überprüfen Sie die Details in der Datenschutzerklärung und akzeptieren Sie den Dienst, um die Übersetzungen zu sehen.